Kostenlose Girokonten für Schüler und Studenten

Für Schüler, Studenten und Auszubildende halten die meisten Direktbanken besondere Angebote bereit. Ohne Mindestanforderungen an monatliche Zahlungseingänge oder vorhandenes Guthaben bekommen junge Leute hier ein kostenloses Girokonto.

Die Banken bieten guten und kostenfreien Service, weil die Schüler und Studenten von heute schon morgen zu zahlenden Kunden werden können, die Kredite brauchen oder Aktiengeschäfte tätigen. Deshalb legen sich vor allem viele Direktbanken für ihre junge Klientel mächtig ins Zeug. Obwohl die Girokonten für diese Zielgruppe bedingungslos kostenfrei sind, gibt es keine oder nur wenige Einschränkungen gegenüber „normalen“ Konten, die entweder gebührenpflichtig sind oder für deren kostenfreie Nutzung ein monatlicher Gehaltseingang gefordert wird. Deshalb brauchen die Konditionen und hier insbesondere die Höhe der Guthabenzinsen keinen Vergleich zu scheuen.

Anders als noch vor zehn Jahren haben heute viele Schüler bereits eigene Girokonten. Solange sie noch nicht voll geschäftsfähig sind, wird zur Eröffnung die Unterschrift der Eltern benötigt. Überweisungen und Auszahlungen können die Schüler anschließend aber in Eigenregie vornehmen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum verantwortlichen Umgang mit Geld. Alle Einnahmen, angefangen beim Taschengeld von den Eltern bis hin zur Bezahlung zum Beispiel fürs Zeitungaustragen, landen auf dem Girokonto. Dort können die Schüler dann per Internet über ihr Guthaben verfügen, EC-Karten ermöglichen das Abheben von Bargeld. Ebenso einfach können zum Beispiel Handyrechnungen oder Beiträge für den Sportverein online überwiesen werden. Einige Direktbanken räumen ihren jungen Kunden nach einiger Zeit zudem einen Dispokredit ein, so dass sich der finanzielle Spielraum vergrößert.

Die meisten Girokonten für Schüler und Studenten sind bis zum Alter von 27 Jahren nutzbar – also so lange, wie auch der Staat im Höchstfall Kindergeldzahlungen leistet. Wer älter ist, kann bei seiner Bank bleiben und alle Funktionen wie bisher weiter nutzen. Lediglich der Tarif ändert sich dann, und die Leistungen sind nicht mehr in jedem Fall kostenlos. In Abhängigkeit davon, wie hoch das monatliche Gehalt ist, kann man sich entweder für ein Konto mit Mindestgeldeingang oder eines ohne Mindesteingang entscheiden.