Guthaben aufs neue Girokonto überweisen und bei der alten Bank kündigen

Der letzte Schritt weg von der teuren Hausbank hin zur günstigen Direktbank ist der Transfer des Guthabens vom alten auf das neue Konto. Danach können Sie Ihre bisherige Bankverbindung kündigen.

Es kann allerdings sinnvoll sein, beide Kontoverbindungen zumindest einen oder zwei Monate noch parallel bestehen zu lassen. Sie haben zwar sicherlich sorgfältig geprüft, wem Sie für Ihr bisheriges Konto eine Einzugsermächtigung erteilt hatten. Ein genauer Blick auf die Auszüge der vergangenen Monate hat Ihnen dabei geholfen. Doch es besteht trotzdem die Gefahr, dass Sie vielleicht einen Zahlungsempfänger übersehen haben könnten. Wird dessen Lastschrift wegen des erfolgten Kontowechsels nicht eingelöst, kostet das Geld. Fast immer müssen Sie dann eine so genannte Rücklastschriftgebühr bezahlen, die mindestens 7,50 Euro beträgt. Je nachdem, welche Regelung Sie bei der Erteilung der Einzugsermächtigung unterschrieben haben, kann die Summe aber auch deutlich höher liegen.

Das Risiko einer nicht eingelösten Lastschrift minimieren Sie, wenn Sie für einige Wochen noch etwas Guthaben auf Ihrem alten Konto belassen. Wird dann wirklich noch ein Betrag eingezogen, an den Sie beim Kontowechsel nicht gedacht haben, ist eine ausreichende Deckung vorhanden.

Nach dieser kurzen Phase, in der Sie das neue Girokonto bereits nutzen, ohne das alte schon gekündigt zu haben, ist es dann Zeit für den endgültigen Schlussstrich. Teilen Sie Ihrer alten Bank schriftlich mit, dass Sie Ihr Girokonto kündigen und geben Sie ihr den Auftrag, das restliche Guthaben zur Direktbank zu überweisen. Damit ist der Wechsel perfekt, und Sie genießen ab sofort alle Vorzüge Ihres kostenfreien Girokontos.